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Projekte

Blog

30.07.2026

Tango – intensiv und Immersiv. Im Mittelpunkt das Bandoneon, das um 1845 in Krefeld erfunden wurde (Dank an Heinrich Band!)

Musikgeschichte zum Eintauchen – eine innovative VR-Experience

Musikgeschichte zum Eintauchen – eine innovative VR-Experience

Wie klingt der Niederrhein? Mit einer neuen Virtual-Reality-Installation wird Musikgeschichte zu einem immersiven Erlebnis. Im Museum der Niederrheinischen Seele tauchen Besucherinnen und Besucher demnächst  in dreidimensionale Klangwelten ein und erleben von Schumann bis Punk, vom Chorgesang bis zum Tango und zur elektronischen Musik die musikalische Vielfalt der Region auf völlig neue Weise.

Aktuell befindet sich das Projekt, für das wir das Konzept erstellt haben, in der Produktion durch die Digitale Lernwelten GmbH aus Eichstätt. Sie geben uns erste Einblicke hinter die Kulissen und zeigen Impressionen aus der Entstehung dieses außergewöhnlichen VR-Erlebnisses. Das Foto zeigt die Dreharbeiten zum Tango, mit Flavia Latina vom Verein Che Bandoneon als Leading Dancer. 

 

 

Digitale Lernwelten

12.06.2026

Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra (rechts) und Dr. Thomas T. Müller, Vorstand der Stiftung Luthergedenkstätten.

Wittenberg LutherMuseen – Ein virtueller Besuch der Lutherstube

Das Lutherhaus wird derzeit saniert und umgebaut, auf einen Besuch der Lutherstube müssen Sie dennoch nicht verzichten: Am 13.05.2026 präsentierten Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra (rechts) und Dr. Thomas T. Müller, Vorstand der Stiftung Luthergedenkstätten (links) mit dem Team der LutherMuseen stolz die Virtuelle Lutherstube, die von uns und unserem Partner RLS jakobsmeyer realisiert wurde.

Über die Webseite der LutherMuseen können Sie diesen geschichtsträchtigen Raum jetzt ganz einfach mit Ihrem Smartphone oder am Computer betreten und einen Einblick in die Vergangenheit Luthers bekommen. Hochauflösende Bilder erlauben eine 360°-Erkundungstour durch die ganze Stube.

Und es gibt viel zu entdecken: Vom Tisch, an welchem Luther seine Tischreden und Lieder verfasste, dem mit eindrucksvollen Kacheln verziertem Ofen bis zu den in den Wänden hinterlassenen Inschriften von Besuchern aus der ganzen Welt. Sie können sich mit Maus oder Finger frei durch den Raum bewegen, ein Klick auf einen interessanten Punkt und Sie erhalten spannende Informationen und Fotos. Besonders sehenswert: Die verschiedenen Kurzfilme, die Teile aus Luthers Vergangenheit prägnant und anschaulich zum Leben erwecken. Die Gestaltung und Produktion übernahm unser Büro.

Die Virtuelle Lutherstube ist mehr als eine praktische Antwort auf die temporäre Schließung des Lutherhauses. Sie ist ein digitales Bildungstool und macht Geschichte anschaulich und lebendig.

 

Zur Lutherstube

12.06.2026

Kein Kaltstart - über 600 Besucher:innen feierten mit dem Ruhr Museum und uns die Eröffnung der Paläontologischen Landesausstellung NRW.

Eröffnet! Eiszeit im Ruhr Museum

Im April 2026 wurde die Sonderausstellung „überLeben in der Eiszeit“ im Ruhr Museum eröffnet. Nach fast zwei Jahren Planung und Umsetzung ist damit ein zentraler Teil der dreiteiligen paläontologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalens für Besucher:innen zugänglich. In enger Zusammenarbeit mit dem Kurator:innen-Team des Ruhr Museums entwickelten wir in der ehemaligen Kohlenwäsche einen atmosphärischen Ausstellungsraum für die Lebenswelten der Eiszeit.
Die Ausstellung führt von den klimatischen Bedingungen des Quartärs über die Tier- und Pflanzenwelt der Eiszeit bis zu den Menschen und schlägt schließlich den Bogen zur heutigen Klimadiskussion. 
Aus unserem Büro wurde das Projekt von Dr. Ulrich Hermanns (Projektleitung) und Theresa Kromminga (operative Projektleitung, Innenarchitektur) betreut.
Am 19. April 2026 wurde die Ausstellung mit mehr als 600 Gästen feierlich eröffnet.

02.05.2026

Vor dem heutigen Steilhof, dem ehemaligen zentralen Verwaltungsgebäude der Muna: Torsten Siemon (Leiter Sachgebiet Kultur und Öffentlichkeitsarbeit, re.) Dr. Aaron Pfaff (Leiter Stadtarchiv, 2.v.re) Miriam Steff (li) und Kim Nora Magdeburg (2.v.li).

Mit dem Fahrrad durch die Geschichte – unterwegs in Espelkamp

Ein virtuelles Museum entsteht nicht nur am Bildschirm. Man kann Espelkamp nicht am Schreibtisch verstehen. Deshalb haben wir gemeinsam mit unseren Partnern aus der Stadtverwaltung – Torsten Siemon (Leiter Sachgebiet Kultur und Öffentlichkeitsarbeit, re. i.B.) und Dr. Aaron Pfaff (Leiter Stadtarchiv, 2.v.re) – die Stadt einen Tag lang per Fahrrad erkundet, im Bild Miriam Steff (li) und Kim Nora Magdeburg (2.v.li). Vom Gelände der ehemaligen Heeres-Munitionsanstalt bis zu den ersten Siedlungsstrukturen der Planstadt ab 1947 führte uns die Route entlang zentraler Orte der Stadtentwicklung.

Vor Ort wird schnell klar, wie eng Vergangenheit und Gegenwart hier miteinander verwoben sind. Zwischen ehemaligen Funktionsbauten der Muna, umgenutzten Strukturen und den Achsen der Nachkriegsstadt entsteht ein Stadtraum, der seine Geschichte bis heute sichtbar trägt. Genau diese räumlichen Zusammenhänge sind entscheidend für die digitale Umsetzung.

Die Tour war daher mehr als eine klassische Recherche: Wir haben konkrete Positionen für Animationen, Drohnenflüge und virtuelle Modelle definiert, Blickachsen überprüft und dramaturgische Übergänge im Stadtraum entwickelt. Welche Perspektive erzählt welche Geschichte? Wo lassen sich historische Zustände besonders anschaulich rekonstruieren? Und wie können digitale Inhalte sinnvoll mit dem realen Ort verzahnt werden?

Mit vielen Eindrücken, Fotos und präzisen Ortsbezügen im Gepäck geht es nun in die nächste Phase der Umsetzung. Denn die Grundlage für ein überzeugendes virtuelles Erlebnis entsteht immer vor Ort – im direkten Blick auf die Stadt.

Virtuelles Haus der Geschichte Espelkamps

28.01.2026

Barrierefrei? Mit Auszeichnung!

Das Sudetendeutsche Museum in München erhielt die Auszeichnung und Plakette "Bayern barrierefrei" aus der Hand der bayerischen Sozialministerin Ulrike Scharf.

Die Ministerin betonte bei der Übergabe: „Das Sudetendeutsche Museum ist ein einzigartiger und besonderer Ort – sein vorbildlicher Einsatz für Barrierefreiheit verdient Anerkennung."

Die von uns geplante und in Zusammenarbeit mit dem Museumsteam und dem Auftraggeber - dem Bayerischen Ministerium für Familie, Arbeit und Soziales- entwickelten Bausteine der Barrierefreiheit des Museums entsprechen höchsten und umfassenden Standards, wie durchgängige taktile Leitspuren, Tastmodelle, Braille- und Pyramidenbeschriftungen, DGS, Dreisprachigkeit (Deutsch, Tschechisch, Englisch), Kontraste, Leitsysteme, Unterfahrbarkeit und weitere Aspekte. 

Besonderer und herzlicher Dank bei der Entwicklung gebührt dabei Dr. Wolfgang Freytag, Leiter des Referats für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Vertriebenenpolitik im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, der das Projekt federführend betreute - seine umsichtige Expertise hat das Projekt maßgeblich befördert. 

Die meisten Angebote der Barrierefreiheit entwickeln und produzieren wir selber, wie die Tastmodelle, DGS-Videos, taktile Leitspuren, Grundrisse und Modelle. Damit gehören wir zu den langjährig erfahrenen und speziell expertierten Büros im Bereich der musealen Barrierefreiheit. 

Das Foto zeigt unsere fabelhaften Kolleg:innen der Ausstellungskonzeption, Eva Haupt (re., Ausstellungskuratorin) und Dr. Raimund Paleczek (li., Historiker), sowie v.li.: Jeanine Walcher, Sammlungsleiterin, Direktor Dr. Stefan Planker, Alexander Klein, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sudetendeutschen Stiftung, Frau Staatsministerin Ulrike Scharf, Dr. Ortfried Kotzian, Vorstandsvorsitzender der Sudetendeutschen Stiftung und Jens Bergmann, Verwaltungsleiter.


Foto: Daniel Mielcarek/Sudetendeutsches Museum

www.barrierefrei.bayern.de/gemeinsam-gestalten/bayern-barrierefrei/signet-bewerbung/

12.01.2026

Fortbildung Neues Vergabegesetz 2026

Das Vergabebeschleunigungsgesetz 2026 wird die Praxis spürbar verändern – insbesondere im Unterschwellenbereich, in dem viele unserer bundesweiten Projekte angesiedelt sind. Dr. Ulrich Hermanns hat direkt zu Beginn des neuen (Vergabe-)Jahres am Webinar „Vergabebeschleunigungsgesetz 2026 – Änderungen verstehen, Chancen nutzen“ teilgenommen. 

Nordrhein-Westfalen geht diesen Weg besonders entschieden, mit dem § 75a GO NRW entstand ein neuer Paragraph in der Gemeindeordnung NRWs, der zum 1. Januar 2026 das kommunale Vergaberecht grundlegend ändert. Er hebt die verpflichtende Anwendung der UVgO/VOB/A im Unterschwellenbereich auf und gibt den Kommunen mehr Freiheit, eigene Regeln durch eine Satzung festzulegen.

Vergabefragen gehören von Beginn an zu unseren Planungen. Neu ist vor allem der Rahmen: höhere Wertgrenzen, vereinfachte Verfahren und erweiterte Spielräume verändern die bisherigen Routinen und eröffnen zusätzliche Möglichkeiten.

Für unser Büro, das seit vielen Jahren die Vergaben der komplexen Projekte strukturiert begleitet, bestätigt sich damit ein bewährter Ansatz: Inhalte, Gestaltung, Zeitpläne und Vergabestrategien lassen sich nur gemeinsam sinnvoll entwickeln. Für Auftraggeber bedeutet das Planungssicherheit, belastbare Entscheidungen und schlanke Verfahren – und damit mehr Freiraum für das, worum es am Ende geht: überzeugende Projekte und eine verlässliche Zusammenarbeit.

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Die konzeptionelle Arbeit und eine klare Publikumsorientierung sind Grundlagen unserer architektonischen, grafischen und medialen Gestaltung für Ausstellungen und Museen.
 
Unsere Ausstellungen binden die differenzierten Wahrnehmungen der Besucher:innen ein und schaffen generationenübergreifende Zugänge.
 
Eine bildungsübergreifende, inklusive Besucherorientierung ist in unseren Ausstellungen langjährige und erfahrene Praxis.
 
Unsere Konzepte und Planungen beziehen neben den gestalterischen, inhaltlichen und musealen Aspekten auch die unterschiedlichen Interessen aus Politik, Wirtschaft, Tourismus und Hochbauplanung ein.
 

Menschen und Zeiten - Museen aus neuen Perspektiven

Neue digitale Wege im Museum: "Rettet Shorty" - das digitale Escaperoom Game

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